Anwalts- und Steuerkanzlei Walther

Herr RA André Walther, verfügt unter anderem über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Strafrecht, die sich schon im Studium in Bayern sowie im Referendariat in Sachsen-Anhalt mit überdurchschnittlicher Benotung herausgestellt haben.

Da er sehr mandantenbezogen arbeitet ist er im Strafrecht sehr streitbar mit den Gerichten. Deshalb bekommt er auch beim Amtsgericht Halberstadt keine Pflichtverteidigungen. Daher muss er bei der Bearbeitung und gerichtlichen Vertretung von strafrechtlichen Mandaten auch nicht darauf aufpassen, die Gunst der Gerichte zu verlieren.

Pflichtverteidigungen vom Gericht - zumindest bekannt beim Amtsgericht Halberstadt - zugewiesen bekommen nur solche Anwälte, die im Sinne des Gerichts arbeiten und dem Gericht die Arbeit leicht machen:

Friedrich-Karl Föhrig, VRiLG a.D., beschreibt in seinem posthum veröffentlichten Büchlein „Kleines Strafrichter-Brevier“, wie er es gemacht hat:

-Schlägt der Vorsitzende einen Verteidiger namentlich vor, wobei er aus ethischen Gründen ja-sagende „Gerichtsnutten“ ebenso meiden wird wie aus prozessökonomischen Erwägungen die üblichen professioneller Strafvereitlung Verdächtigen. - was leider nicht die Praxis ist.

Ein Verteidiger, der bellt, wird selten bestellt!

Der Kollege Dr. Adam Ahmed aus München brachte es unlängst im Strafverteidiger (StV 2015, 65: „Praxisprobleme beim Pflichtverteidiger“) auf den Punkt:

Diese praktische Freiheit bei der Auswahl lädt gerade dazu ein, im Zweifel solche Verteidiger zu benennen, welche in der Vergangenheit beim jeweiligen Gericht einen »guten«, weil kontrollierbaren Eindruck hinterlassen haben, mit anderen Worten einen möglichst geschmeidigen, reibungslosen und konfliktfreien Verfahrensablauf garantiert und jegliche sachbezogene Konfrontation mit dem Gericht (ggf. sogar bewusst) gescheut haben. Insoweit ist es daher kein Zufall, dass in auffälliger Häufigkeit immer wieder dieselben Rechtsanwälte bestellt werden.

 

Der Gesetzgeber sei gefordert, endlich eine klare und transparente Regelung zu schaffen, nach welchen Kriterien sich die Gerichte bei der Bestellung eines Verteidigers zu richten haben – und nicht wie bisher das Recht des Beschuldigten auf effektive Verteidigung durch verfahrensfremde Erwägungen zu untergraben. Alternativ könnte den Gerichten die Bestellungsbefugnis entzogen und den örtlichen Rechtsanwaltskammern übertragen werden. 

 

Wir arbeiten für unsere Mandanten, nicht dafür, demnächst oder auch wieder von dem wohlgesonnen Gericht als Pflchtverteidiger eingesetzt zu werden!

Daher folgen auch überwiegende Freisprüche und Aufhebung belastender Urteile im Berufungsverfahren.